Kleiner Panda Pai – Auf leisen Tatzen von Saskia Hula und Kerstin Schoene

Kurzbeschreibung

Oh nein, das zehnte Hasenkind ist verschwunden… Wie konnte es nur dazu kommen?! Während der kleine rote Panda Pai, der bereits befürchtete, dass das Wildtierparkdasein keine neuen Abenteuer für ihn bereithalten würde, noch über den mysteriösen Vermisstenfall grübelt, wittert seine Freundin Wanda bereits einen neuen Fall, den es schnellstmöglich zu lösen gilt! Doch selbst Ihr Detektivbüro leidet, in Anbetracht der großen Zahl an Zeugen, unter Personalmangel. Ohne zu zögern zieht das Waschbärmädchen mit der pinken Schleife im Haar Pai geradewegs in ihre Ermittlungen. Sie ernennt ihn sogar zum Privatdetektiv-Assistenten. Wie aufregend! Doch wird es Pai gelingen, den Fall zu lösen? Oder wird es ihm womöglich noch wie Anderson ergehen? (Yep. Ich spiele in einer Kinderbuchrezension auf „Sherlock“ an… #tutmirleid #aberichkonnteeinfachnnichtwiderstehen #nureinkleinwenignerdig 😅)


Kleiner Panda Pai - Auf leisen Tatzen - Saskia Hula. Kerstin Schoene.
© Loewe Verlag

Bibliographische Daten

Titel: Kleiner Panda Pai – Auf leisen Tatzen
Autorin: Saskia Hula
Illustratorin: Kerstin Schoene
Verlag: Loewe Verlag, Bindlach
Veröffentlichungsdatum: 16.01.2017
Seiten: 32 Seiten
Preis: € 12.95 (gebunden)
ISBN: 978-3-7855-8472-9
Sprache: Deutsch
Empfehlung: für Leser ab 3 Jahren / Sprachniveau A2/B1
Ranking: 3.75 von 5.0

 


Meine Meinung

Als ich Panda Pai das erste Mal entdeckte, habe ich mich sofort in die Illustrationen verliebt. Ich liebe die Art und Weise wie die Charaktere (und besonders deren Gesichtsausdrücke) dargestellt wurden. Beim Barte des Merlin, sind sie nicht süß? 😁

Der Zeichenstil kam mir seltsam vertraut vor, aber ich wusste nicht so wirklich warum. Also habe ich Kerstin Schoene’s Wesbite besucht und sah nach, für welche anderen Bücher sie ebenfalls Illustrationen angefertigt hat. Dazu zählten unter anderem „Die Geschichte vom kleinen Siebenschläfer, der nicht einschlafen konnte“ und „Ein Haufen Freunde„, welche mir sehr gut gefallen haben.

Ihre Illustration für „Kleiner Panda Pai“ gefallen mir ebenfalls ausgesprochen gut, denn sie sind wieder so schön farbenfroh und fröhlich. Und ich meine, der Hauptcharakter ist ein roter Panda. Ich weiß, sie liegen gerade sehr im Trend. Aber mal ganz im Ernst: Man kann ihnen auch einfach nicht widerstehen, nicht wahr? 😀 Sie sind so unglaublich niedlich. Auch Kerstin Schoene’s Darstellungen von Waschbären und Erdmännchen zu widerstehen ist ziemlich schwierig 😉

An der Geschichte gefällt mir Saskia Hula’s Wortwahl am allerbesten. Ich finde, ihre Sätze klingen sehr melodisch und sie haben einfach etwas Besonderes an sich, doch manche Worte, die sie benutzt, wie beispielsweise geraunt oder dubios empfinde ich für ein dreijähriges Kind als unnötig schwer. Außerdem fehlte mir ein Spannungsbogen. Bei einer Detektivgeschichte habe ich einfach deutlich mehr Spannung erwartet. Man muss sich die Bilder nur ein klein wenig genauer anschauen, um bereits voraussagen zu können, wie die Geschichte ausgehen wird. Sehr schade! 😕


Fazit

Auch wenn mir die schönen Illustrationen und der Schreibstil der Autorin wirklich ausgesprochen gut gefallen haben, muss ich trotzdem 1.25 Punkte abziehen; 0.75 Punkte für die fehlende Spannung und 0.5 Punkte für die schwierige Sprachwahl.

Meiner unbedeutenden Meinung nach ist „Kleiner Panda Pai – Auf leisen Tatzen“ eine süße und lesenswerte Geschichte, aber leider konnte sie mich nicht gänzlich überzeugen. 


Liebe Enthusiasten der deutschen Sprache

Wenn mich jemand um eine Empfehlung für ein Buch bitten würde, das gut zum Erlernen der deutschen Sprache geeignet ist, wäre “Kleiner Panda Pai” nicht meine erste Wahl. 😶 Es werden im Text Wörter wie geraunt, verdrossen und dubios verwendet, die ich in einem normalen, alltäglichen Gespräch nie verwenden würde; egal, wie schön sie klingen.
Dadurch ist das Buch für Anfänger eher ungeeignet. Für Lernende auf einem Sprachniveau von A2/B1 könnte es jedoch eine unterhaltsame Herausforderung sein.


 

Was denkst du dazu? Schreib ein paar Worte.